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Elisas Geheimrezept gegen den Krebs

Wenn Töpfe klappern, Soßen blubbern und eilig Speisen angerichtet werden müssen, dann ist Elisa voll in ihrem Element. Denn die 33-Jährige hat ihre Erfüllung als Köchin in der Gastronomie gefunden. Die Dresdnerin blüht in dieser organisierten Hektik auf und bewahrt auch in stressigen Situationen immer den Überblick über Menschen und Gerichte. Doch obwohl sie den Stress im Alltag gewohnt ist, wirft eine persönliche Nachricht sie kurz nach Weihnachten komplett aus der Bahn: Bei Elisa wird Brustkrebs festgestellt. Wo andere vielleicht eingeknickt wären, gibt Elisa gewohnt kämpferisch nicht auf. Und entwickelt für sich selbst ein Geheimrezept gegen den Krebs. Kann die junge Frau auf diese Weise ihre Krankheit besiegen?

Eine unerwartete Zutat

Genauso sorgfältig wie in ihrer Küche sucht Elisa auch die Zutaten für ihr eigenes Leben aus. Denn sie wusste schon immer, was sie wollte, und musste lernen, sich dabei durchzusetzen. Doch leider gibt es immer Dinge, die niemand vorhersehen oder beeinflussen kann. Das musste die junge Frau vor einigen Wochen am eigenen Leib spüren. Denn der Knoten, den sie unerwartet in ihrer Brust entdeckt, bringt ihre Welt ins Wanken. Und nach den Untersuchungen steht fest: Elisa hat Brustkrebs.

Schon diese Diagnose allein bringt viele zum Verzweifeln. Doch das ist nicht der einzige Schicksalsschlag, mit dem Elisa und ihre Freundin klarkommen müssen. Denn nur zwei Wochen später wird auch bei Elisas Schwiegermutter Krebs diagnostiziert. Und von jetzt auf gleich gerät die Welt des jungen Paares komplett aus den Fugen. „Ich war da irgendwie noch sehr gefasst, denn ich habe bei mir selbst schon gespürt, dass etwas nicht stimmt. Ich konnte mich darauf vorbereiten. Aber für meine Eltern war es ganz schlimm. Und dann auch noch die Doppelbelastung für meine Partnerin“, erinnert sich Elisa nachdenklich. „Das ist eine Situation, da müssen wir uns alle gegenseitig auffangen, und gemeinsam einen Weg finden.“

Ein gelungenes Menü fürs eigene Leben

Doch statt in Panik zu verfallen tut Elisa das, was sie am besten kann: Sie behält den Überblick und entscheidet sich, ihre Erfahrungen in der Küche auch auf den Kampf in ihrem persönlichen Umfeld zu übertragen: Struktur, Disziplin und einen guten Plan. Und dabei ist sie nicht allein. Sie hat ein eingespieltes Team aus Familie, Freunden und ihrer Partnerin an ihrer Seite. Ganz ähnlich zu ihrem Küchenteam, bieten diese Menschen Elisa die Stärke und die Unterstützung, die sie jetzt am dringendsten benötigt. Das kann manchmal ein Rückzugsort sein, an dem sie Gefühle und Ängste teilen kann. Aber auch schöne Momente der Ablenkung sind dabei, die ihr die Freiheit geben, nicht über die Krankheit sprechen zu müssen. „Meine guten Freunde gehen ganz unterschiedlich mit dem Krebs um – und das tut wahnsinnig gut! Auch bei meiner Familie kann ich darüber so sprechen, wie ich es brauche“, erzählt Elisa.

Und gerade diese perfekte Mischung aus Unterstützung und Verständnis geben der Köchin die Kraft, weiter gegen den Krebs zu kämpfen. Denn genau dieser Kampf fängt jetzt erst richtig an. „Ich habe eine gute Freundin, die gerade die Chemo geschafft hat. Und sie macht mir Mut“, sagt Elisa. „Als ich mir jetzt die Haare abrasiert habe, das war schon schlimm. Und ich weiß, es wird auch noch richtig scheiße. Aber ich glaube, so schaffe ich das!“

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Elisa

Die richtigen Nährstoffe für die Seele

Gerade durch Elisas optimistische Einstellung wirkt es beinahe so, als wäre die Krankheit schon überstanden. Und vielleicht ist genau dieser Optimismus die geheime Zutat in ihrem Rezept gegen den Krebs. Doch ganz so leicht wie es scheint, war es für Elisa bisher durchaus nicht. Denn sie musste auch schon einige Tiefschläge einstecken, privat und beruflich. So wurde das Hotel, in dem sie arbeitete, im letzten Jahr geschlossen und das komplette Küchenteam auf andere Häuser verteilt. Der Wechsel brachte ein schwieriges Arbeitsumfeld mit sich, eingespielte Abläufe fehlten und Schichten wurden immer wieder verschoben. „Irgendwie glaube ich auch, dass der Stress dazu beigetragen hat, dass der Krebs bei mir ausgebrochen ist. Ich trage auf der Arbeit viel Verantwortung, auch für andere, das ist eine psychische Belastung.“

Und in ihrer ersten Überforderung mit der Diagnose wendet sich Elisa an Selbsthilfegruppen im Internet. „Davon würde ich wirklich jedem abraten. Die Menschen dort reden ja nur über ihre persönlichen Erfahrungen, aber die krassen Beschreibungen sind manchmal sehr erschreckend“, warnt sie.

Inzwischen hat Elisa eine eigene Routine für sich gefunden. „Ich ernähre mich ganz spezifisch gesund gegen den Krebs, da kenne ich mich ja aus. Und ich nehme unterstützend Ergänzungsmittel, die mein Körper braucht.“ Zusammen mit ihrer Partnerin und den beiden Hunden geht sie viel aus der Stadt raus in die Natur, versucht sich ausreichend zu bewegen. Und dabei den Mut nicht zu verlieren, weiterzukämpfen.

Ein Dessert namens Hoffnung

Trotz der Ungewissheit, die ihre Diagnose mit sich bringt, und der schwierigen Behandlungen, die noch vor ihr liegen, verliert Elisa nie den Geschmack am Leben. Sie stellt sich allen schwierigen Untersuchungen – und denkt dabei gleichzeitig auch noch an ihr privates Küchenteam. „Ich habe mich auch auf das Gen testen lassen, das den Krebs begünstigt. Ich habe es zum Glück nicht, aber meine Schwester hat auch Kinder, und dann ist es wichtig, auch daran zu denken, ob es in der Familie liegt. Meine Oma und mein Onkel hatten auch Krebs, da muss man vorbereitet sein“, erklärt sie.

Elisas Geheimrezept gegen den Krebs besteht aus einer Mischung aus Kampfgeist und ihrem positiven Wesen, der Unterstützung ihrer Liebsten und der Überzeugung, dass sie diese Herausforderung meistern kann. Garniert mit einem Dessert namens unbändiger Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. Gekrönt nur durch ihre eigene spontane Hochzeit Mitte März!

Elisa ist sich bewusst, dass der Kampf gegen den Krebs nicht leicht sein wird, doch sie ist bereit, jedes Hindernis zu überwinden – mit der gleichen Hingabe, mit der sie auch in der Küche steht. Ihre Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass auch die härtesten Prüfungen des Lebens mit Mut, Liebe und einem guten Plan bewältigt werden können. Sie lehrt uns, dass hinter jeder Diagnose ein Mensch steht, der nicht definiert wird durch seine Krankheit, sondern durch seinen unbändigen Willen, zu kämpfen und zu leben. Und dass man gemeinsam mit anderen viel erreichen und helfen kann.

Wenn auch Sie ein Teil von Elisas Geheimrezept gegen den Krebs werden und ihren Appetit auf Leben unterstützen wollen, dann helfen sie der jungen Köchin auf ihrem Weg in eine gesunde Zukunft mit einer Spende an:

Familienkrebshilfe Sonnenherz
IBAN: DE98 7016 9614 0002 5988 68
BIC: GENODEF1FSR
Verwendungszweck: „Helft Elisa“

Um eine Spendenbescheinigung zu erhalten, sollte im Verwendungszweck die vollständige Adresse angegeben werden.

Der Organisation Sonnenherz liegt Transparenz besonders am Herzen. Hilfsbereite Spender sollen wissen, dass ihre Unterstützung genau dort ankommt, wofür sie es vorgesehen haben – und zwar im vollen Umfang. Alle Informationen zur Organisation sind unter der Web-Adresse www.fkh-sonnenherz.de zu finden.

Unterstützen können freundliche Mitmenschen auch das Projekt Bücherherz.de, bei den gebrauchten Büchern gespendet, anschließend zum fairen Preis verkauft werden – 25 % des Erlöses werden an die Familienkrebshilfe Sonnenherz gUG gespendet und unterstützen somit auch unsere Projekte. Weitere Informationen hierzu bietet die Website www.bücherherz.de

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